Tradičně na prvního máje jsme zahájili poutní sezónu.

Seit Ende des 13. Jh. trug der Minoritenorden zur kulturellen, politischen und gesellschaftlichen Entwicklung der Stadt bei. Im 15. Jh. hatten hier ihren Sitz dieVorstände der Böhmisch-polnischen Provinz , die 50 Klöster auf dem Gebiet des heutigen Tschechiens, Polens, Litauens, Weißrusslands und der Ukraine zählten. Minoritenväter dieser Provinz arbeiteten auch im diplomatischen Dienst von Päpsten und Herrschern, vermittelten aber nicht einmal Kontakte zwischen Westen und Osten. Sie halfen, die europäische Zivilisation auf christlicher Basis zu gestalten und das gerade hier, im Herzen dieser Region.
Der Tradition nach entstand das Minoritenkloster im Jahre 1273. Die Anfänge waren nicht leicht, aber schon im 14. Jh findet man hier das gut prosperierende Kloster und die Kirche. 1523 gelangte Jägerndorf an das Haus Ansbach-Brandenburg und unter diesen Besitzern wurde die lutherische Lehre eingeführt. Die Minoriten mussten die Stadt verlassen. Nach der Schlacht am Weißen Berg 1623 schenkte Kaiser Ferdinand das Jägerndorfer Fürstentum dem Fürsten Karl von Liechtenstein, der das Kloster wieder dem Minoritenorden zurückgab. Seitdem herrschte wieder das katholiche Bekenntnis nicht nur in Jägerndorf, sondern auch in der Umgebung vor. Nach dem grossen Brand 1706 wurden das Kloster und die dazu gehörige Kirche in den Jahren 1720 - 1730 barockisiert. Am Ende des 2. Weltkrieges war das Kloster stark beschädigt. 1950 wurde das Kloster dem Minoritenorden vom Staat genommen und seine Tätigkeit verboten. In den 80er Jahren diente das Kloster profanen Zwecken - als Hotel. 1991 erhielt der Orden das Kloster wieder zurück. Das Hochwasser 1997 überschwemmte das ganze Areal und verursachte viele Schäden. Im Jahre 2000 fand hier nach vielen Jahren wieder eine Tagung des Provinzkapitels statt und das Komunitätsleben wurde erneuert.
Die zum Kloster gehörige Kirche Mariä Geburt entstand um 1400. Ihre Geschichte ist mit dem Kloster verbunden. Wirkungsvolle Fresken vom Maler Josef Stern stammen aus den 60er Jahren des 18. Jahrhunderts, zur Zeit werden sie restauriert. Deswegen finden die Gottesdienste in der Kapelle statt.
Über der Stadt, auf dem Burgberg (437m) erhebt sich diese Dominante der Stadt, die heute als geistiges Zentrum in Schlesien dient. Es finden hier Wallfahrten statt, so wie auch andere Veranstaltungen, Jugendtreffen und pfarramtliche Aufenthalte.
1994 - 1996 wurde auf dem Burgberg das Wallfahrtshaus gebaut, das den Wallfahrtsteilne dient und über soziale und Unterkunftseinrichtungen verfügt. Es werden hier Exerzitien abgehalten sowie Erholungs und Bildungsaufenthalte für Kinder, Jugendliche und Erwachsene angeboten.
Bis zum Haus führt eine Aspheltstraße. Hier stehen 12 Zimmer mit 37 Betten zur Verfüggung sowie eine Küche und zwei Wohnräume. Das Haus inmitten der schönen Natur ist auch für Touristen ein lohnen des Ziel.
Kontaktadresse für Interessenten: Poutní dům, Výletní 3, 794 01 Krnov.